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Sammlerecke
Jedes dieser Sammlerstücke wird schon seit geraumer Zeit nicht mehr
hergestellt und ist mittlerweile nur noch schwer zu bekommen. Sofern
nichts anderes dabei steht, handelt es sich um Gebrauchtware, die
teilweise in offiziellen Behördeneinsatz war. Natürlich sind sie noch
immer voll funktionstüchtig.
Bezeichnung: CL12D
Hier ein echtes Sammlerstück aus dem Hause Clejuso: solche Handschellen waren in den 1960er Jahren Standard bei der Deutschen Polizei. Man kann sie z.B. in manch altem Edgar Wallace Krimi sehen. Die Handschellen können auch arretiert werden. Allerdings hatte man sich hierfür eine relativ unsichere Methode ausgedacht - man muss den Schlüssel nämlich einmal komplett im Schloss drehen, damit die Arretierung greift. Bei dieser Drehung wird zuvor die Position erreicht, bei der sich die Bügel öffnen lassen. Polizisten mussten früher also ziemlich Acht geben, falls derjenige, dem die Handschellen angelegt wurden, sich nicht kooperativ verhielt und Widerstand leistete. Wohl mit ein Grund, warum sie durch zuvor gezeigte Modelle ersetzt wurden. Bezeichnung: CL12R
Hierbei handelt es sich um das Vorgängermodell der aktuellen Deutschen Clejuso Polizeihandschellen Nr. 11 und Nr. 12 (siehe auch "Deutschland"). Im Gegensatz zur modernen Version verwendet die 12 R einen Vollschlüssel. Außerdem sind hier die Schellen mit drei an Stahlschlaufen befestigten Kettengliedern verbunden. Jedoch besitzen sie bereits die Form und den Arretiermechanismus moderner Clejuso Handschellen. Sie sind mit "Edelstahl rostfrei" beschriftet und bestehen auch aus solchem.
Solche Handschellen wurden in Süddeutschland (v.a. Baden-Württemberg) kurz nach dem 2. Weltkrieg eingesetzt. Es ist aber gut möglich, dass der Hersteller aus Frankreich stammt, obwohl die Handschellen mit "Polizei" beschriftet sind. Die französische Firma "Rivolier" stellte nämlich nahezu identische Fesseln her. Die beiden äußeren Schichten bestehen aus Aluminium, die mittlere Schicht und die Bügel sind aus Stahl. Besonders auffällig sind das Loch unterhalb des Schlüssellochs sowie die fünf Löcher in den Bügeln. Diese sind gedacht, um die Handschellen durch Vorhängeschlösser zusätzlich zu sichern und zu arretieren. Bezeichnung: 15901
Auch diese alten Hochsicherheits-Handschellen der Marke Alcyon 15901 stammen aus dem Bestand der österreichischen Polizei und sind in sehr gutem und voll funktionsfähigem Zustand. Das Modell wird seit ca. 10 Jahren nicht mehr hergestellt und ist schon heute ein begehrtes Sammlerstück. Zur Arretierung verwendet man hier die Spitze des Schlüsselkamms, um einen kleinen Bolzen an der Seite einzudrücken. Ent-Arretieren kann man nur durch Drehen des flachen Voll-Schlüssels entgegen der Aufsperrrichtung. Als weiteres Sicherheits-Feature befindet sich zusätzlich zu den zwei separaten und durch eine dünne Metallplatte getrennten Zahnreihen (Schlossfallen) noch ein Zahnrad im Schließbereich, welches verhindert, dass man die Schelle z.B. mit einem dünnen Blechstreifen knacken kann. Bezeichnung: A901S
Das ist eine seltene Variante zuvor gezeigter Alcyon-Handschellen. Sie weist nur zwei statt vier Nieten im Schlossbereich auf und hat vor allem vier statt nur zwei separate Schließfallen, was die Sicherheit noch mehr erhöht (siehe großes Bild). Ansonsten sind sie von der Funktion identisch zu den normalen 15901. Bezeichnung: SSTAR
STAR Handschellen diesen Typs wurden wahrscheinlich bereits in den 1950er Jahren hergestellt. Unsere Exemplare aus dem Bestand der österreichischen Polizei, stammen aus den 1970er und frühen 1980er Jahren. Seit ca. 20 Jahren wird das Modell nicht mehr hergestellt, was es zu einem begehrten Sammlerstück macht. Die Fesseln sind breiter als "durchschnittliche" Modelle mit Durchschlag, ungewöhnlich geformt und mit nur einem Kettenglied versehen, was sie relativ restriktiv macht. Sie verwenden sie einen flachen Voll-Schlüssel, so dass ein moderner Standard-Handschellenschlüssel nicht passt. Es sind zwei separate Zahnreihen (Schlossfallen) im Schloss, über denen ein Zahnrad angebracht ist, um ein Knacken der Schellen durch Einführen eines dünnen Blechstreifens zu verhindern. Das ist auch notwendig, da dieses Modell über keine Arretierung verfügt. Wir liefern zu jeder Star-Handschelle auch eine gebrauchte original Polizei-Gürteltasche in braunem Leder. Unsere Exemplare sind in zwei Güteklassen erhältlich, wobei natürlich beide voll funktionstüchtig sind. Bei der 2. Wahl weisen jedoch Handschellen wie auch Gürteltaschen deutlichere Gebrauchsspuren (z.B. tiefere Kratzer, Scharten, leichte Nickelbeschichtungsverluste, oder etwas Flugrost) auf. Bitte beachten Sie, dass jedoch auch die "1. Wahl" Stücke, alters- und einsatzbedingt, natürlich nicht frei von Gebrauchsspuren sind. Leider haben wir momentan keine STAR 1. Wahl mehr auf Lager. Bezeichnung: STARS
Von diesem ungewöhnlichen Modell haben wir nur sehr wenige Exemplare auf Lager. Es ist funktionell und im Aussehen nahezu identisch zu zuvor gezeigten Alcyon 15901. Jedoch sind diese Fesseln mit "STAR PAT. 166674" beschriftet.
Modell 1960 stellt Hiatts Abkehr von den ehrwürdigen sogenannten "Darby" Handschellen mit Schraubverschluss dar, welche fast 200 Jahre lang nahezu unverändert produziert wurden. Modell 1960 ist, wie sämtliche moderne Handschellen, mit Durchschlag versehen, verfügt aber dennoch über eine höchst ungewöhnliche Form sowie einen extravaganten runden Schlüssel. Für die Arretierung muss man übrigens ebenfalls den Schlüssel verwenden und ihn entgegen der Aufsperr-Richtung drehen. Die Handschellen sind voll funktionstüchtig, in gutem Zustand (mind. 90% der Original Beschichtung sind erhalten) und werden mit einem Originalschlüssel geliefert.
Bei diesem Modell aus Frankreich aus den 1950er oder 1960er Jahren handelt es sich um Aluminiumhandschellen mit Stahlbügeln und ca. 6cm langer Stahlkette. Sie sind schwergängig, nicht arretierbar und insgesamt auch eher einfach gebaut. Beschriftet sind sie mit "La Pegy Depose". Auf jeden Fall sollte man diese Handschellen nicht als einen "Gebrauchsgegenstand", sondern als ein seltenes, schönes und gefragtes Sammlerstück sehen. Wahrscheinlich handelt es sich - da nur hin und wieder ein paar Kratzer an der Oberfläche zu finden sind - um einen alten Lagerbestand noch unbenutzter Schellen.
Es ist uns gelungen ein paar der seltenen französischen Hochsicherheitshandschellen der Firma MANURHIN für unsere Sammlerecke zu erwerben. Diese Stücke tragen noch die offiziellen französischen Polizeimarkierungen. Die Handschellen bestehen aus Aluminium (Schlossgehäuse) und Stahl (z.B. Bügel), genau wie die ebenfalls hier gezeigten häufigeren Rivolier Handschellen. Wie diese sind sie zusätzlich zu den normalen Schlössern mit zwei Zylinderschlössern für Arretierung und extra Sicherung versehen. Anders als bei Rivolier oder den meisten anderen französischen Handschellen hat man hier zwei gespiegelte Schellen (also eine linke und eine rechte) verwendet. Die Handschellen sind ist mit "MANURHIN", "MODELE 1985" und "POLICE NATIONALE" beschriftet und waren in offiziellem französischen Polizeigebrauch.
Auf den ersten Blick könnte man diese Französischen Leichtmetall-Fesseln aus den 1940er Jahren mit den Baden-Württembergischen Polizei-Handschellen, welche wir ebenfalls hier in unserer "Sammlerecke" anbieten, verwechseln. Man kann sie ebenfalls durch Vorhängeschlösser zusätzlich sichern und arretieren. Im Gegensatz zu den "Polizei" haben sie allerdings nur vier statt fünf Löcher im Bügel. Außerdem sind die Schellen etwas kleiner und mit zwei Kettengliedern (anstatt nur einem großen) verbunden. Sie tragen die Aufschrift "Surete Nationale" und waren in offiziellen französischen Polizeieinsatz.
Seltene französische Hochsicherheits-Handschellen. Wie der Name schon andeutet, wurde Type 1955 in den 1950er Jahren auf den Markt gebracht und Anfang der 1970er Jahre dann von Type 72 abgelöst. Wie viele europäischen Handschellen aus dieser Zeit, sind sie bis auf die stählernen Bügel und die 2 Kettenglieder aus Aluminium gefertigt. Das Besondere an diesen Handschellen ist das zweite Schloss. Dieses ist ein Zylinderschloss, welches einen separaten Schlüssel benötigt. Es dient zur Arretierung und zusätzlichen Sicherung. Die Handschellen tragen die Aufschrift "Surete Nationale Type 1955". Sie sind in ausgezeichnetem Zustand, voll funktionstüchtig und werden mit je einem Schlüssel pro Schloss geliefert.
Wie zuvor gezeigte Type 1955 sind auch diese Handschellen bis auf die Bügel und die Schellenverbindung aus Aluminium gefertigt und mit einem extra Zylinderschloss zur Arretierung und zusätzlichen Sicherung versehen. Sie wurden, wie man an der Bezeichnung erkennen kann, Anfang der 1990er Jahren hergestellt und sind den aktuellen Modellen dieser Firma (siehe auch unsere "Frankreich-Sparte") schon sehr ähnlich sieht. Kleine Unterschiede finden sich in den Schellenverbindungen und in den Verstärkungs-Ausbuchtungen in den starren Bügeln, die hier jeweils auf einer Seite langsam ansteigen, während sie bei den neuen Modellen sofort hervorstehen.
Dieses Handschellen-Modell aus Polen wurde dort sowohl von der Polizei als auch den Spezialeinheiten verwendet. Sie verfügen über einen Arretierungs-Bolzen, der mit der langen Seite des Schlüssels eingedrückt werden kann. Die Handschellen bestehen aus geschwärztem Stahl, dessen Beschichtung gebrauchsbedingt mehr oder weniger leicht abgenutzt ist. Der Zustand ist jedoch allgemein noch recht gut und vor allem rostfrei.
Diese wirklich einfachen italienischen Fesselketten, deren Ursprung Anfang des 20. Jahrhunderts anzusiedeln ist, waren wohl noch bis in die 1980er Jahre bei den italienischen Carabinieri im Einsatz. In der Türkei werden vergleichbare Fesseln sogar noch heute verwendet. Indem man das dünne Ende der Kette durch die beiden breiten Ringe führt, erhält man zwei Schlaufen, die eng um die Handgelenke des Abzuführenden geschlungen werden. Anschließend wird das Kettenende mit einem Vorhängeschloss gesichert. Die Vorteile einer solchen Fesselkette sind zum einen ihr geringes Gewicht und zum anderen, dass sie für nahezu jede Handgelenksgröße passt. Das Vorhängeschloss ist nicht im Lieferumfang enthalten!
Wir haben auch diverse alte westdeutsche Knebelketten auf Lager, die aus der Zeit von 1940 bis 1980 stammen. Grob kann man sie in drei Kategorien unterteilen, die alle auf dem Bild zu sehen sind. Bei dem linken Modell handelt es sich höchstwahrscheinlich um Clejuso Nr. 1. Generell gibt es bei den Stücken dieser Kategorie aber auch leichte Abweichungen z.B. in der Griffform oder der Art der Kettenglieder, so dass wir nicht gänzlich ausschließen können, dass hier auch ähnliche Modelle anderer Hersteller darunter sind. Die Knebelketten der zweiten Kategorie (Bild Mitte) sind allesamt mit einem "K" an einem oder beiden Griffen gekennzeichnet. Unter Sammlern wird allgemein davon ausgegangen, dass diese Knebelketten von Kayser, dem Fabrikanten der berühmten "Hamburger 8" Handschellen gefertigt wurden. Der Hersteller des letzten Modells (Bild rechts) ist leider nicht bekannt. Es unterscheidet sich durch die Form des dicken Griffes und durch die kräftigeren Kettenglieder von all unseren anderen Knebelketten. Dies ist unser seltenstes Modell, von dem wir nur einige wenige Stücke im Bestand haben. Die "unbekannte" Knebelkette ist leider bereits ausverkauft.
Diese seltene Knebelkette stammt aus Frankreich und wurde wahrscheinlich in den 1960er Jahren hergestellt. Im Gegensatz zu deutschen oder amerikanischen Modellen aus dieser Zeit, kann man die beiden Aluminium-Griffstücke nicht ineinander führen. Die Fessel ist mit "S.N.A. Depose" beschriftet.
Diese von Polizeimajor Reinhold Heid und Carl Roth in Stuttgart am 24.09.1910 patentierte Abführzange stellte seinerzeit eine kleine Sensation dar, da sie der Polizist mit lediglich einer Hand schnell und einfach bedienen konnte. Daher erfreute sie sich innerhalb kürzester Zeit größter Beliebtheit. Man muss den Arretierungshebel an der kleinen Feder einfach runter- und den Griff gleichzeitig zusammendrücken, um die Zange zu öffnen. Durch die große Feder in der Mitte kehrt sie dann immer in den geschlossenen Zustand zurück, sobald man den Druck nachlässt, und arretiert automatisch. Die wenigen Exemplare, welche Cuffsland im Bestand hat, sind allesamt in gutem Zustand und natürlich voll funktionstüchtig. Der Käufer erhält zusätzlich zur Zange noch Fotokopien einer historischen Bedienungsanleitung sowie eines original Briefs von Polizeimajor Heid, in dem er seine Abführzange bewirbt.
Ebenfalls haben wir ein paar wenige Exemplare der älteren (schwereren) Version der Clejuso Abführzange (wahrscheinlich aus den 1960er Jahren) im Angebot. Allesamt sind in ausgezeichnetem Zustand und natürlich voll funktionstüchtig.
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